Wir bitten um freundliche Beachtung:

Der spirograf-BLOG ist umgezogen.
Neue Anschrift: www.blog.spirograf.de

Wir freuen uns weiterhin auf treue und begeisterte Leserinnen und Leser.
Verlage, Zeitschriften, Kulturveranstalter, Institutionen und Initiativen werden fortan die Möglichkeit haben, zu raisonablen Preisen auf dem spirograf-BLOG die werbliche Flagge zu hissen.

Zwischen Kartons und Koffer gelesen: die neuen Erzählungen von Chimamanda Ngozi Adichie: “The Thing Around Your Neck”.
Ein wenig abgeklärt vielleicht, aber gewohnt großartig.

Wie viele Menschen in der Buchbranche gehöre ich zu den Suchtlesern. Ich lese Werbeaufschriften auf vorbei fahrenden Lastern, die Vorder- und Rückseite von Pflanzetiketten und die Briefe an die Herausgeber in der FAZ. CarlalesendDie Vorstellung, vier Busstationen ohne Lektüre verbringen zu müssen, macht mich nervös, und ich würde tatsächlich nie das Haus ohne ein Taschenbuch verlassen, wenn ich umsteigen muss. Eine Zugreise trete ich mit mindestens zwei Büchern und verschiedenen Zeitungen an, nur für den Fall, dass eine Lektüre im Vorfeld falsch gewählt war oder sich während der Lektüre als falsch herausstellt. Süchte gehören nun nicht zu den gesellschaftlich erwünschten Erscheinungen und werden deshalb anonym kuriert.
Aber die Zeiten der Scham sind vorbei, wie ich in einem französischen Blog las, der wiederum einen amerikanischen kommentierte und mich überhaupt erst auf das Thema Lesesucht brachte, denn ich  lese auch dauernd Texte im Internet. Die amerikanischen Lobbyverbände Booksellers Association and Publishers Association haben sich auf eine neuen Typus verständigt: den bekennenden bookaholic, der nun mit aparten Slogans ausgestattet wird und die Sucht salonfähig machen soll.

Im Internet habe ich neulich auch gelernt, dass es zu den avancierten Web 2.0-Unternehmensstrategien gehört, Themen in Content, White Papers, Blogs, Threads, Communities, Twitter und Facebook zu positionieren, ohne dass der “Einsatz auf den Abverkauf einzahlt”. Seitdem weiß ich, dass man aufs Impressum schauen muss, bevor man längere Strecken zu lesen beginnt. Ich suchte beispielsweise nach Informationen zu einer Krankheit (nichts Schlimmes). Ich gebe also das Stichwort im Suchmaschinenfenster ein, erhalte Ergebnisse und klicke auf eine Adresse, die vernünftig klingt. Und glaube mich gut bedient. Eine übersichtlich aufgebaute, aufwendige  Seite, viel Text, Information und Links. Erst als ich zwanghaft alles gelesen habe, sehe ich, dass die Seite von einer großen deutschen Pharmafirma betrieben wird – keine Werbung, kein Link, kein Medikamentenname. Das Ziel besteht lediglich darin, das Thema zu beatmen und in den Suchanfragen nach vorne zu bringen.

Die Fischer Verlage machen ja jetzt auch mit bei der Kundenbindung. Twittern 140 Zeichen-Sätze aus ihren Büchern. Und die Branchenblätter kommentieren, besprechen und beurteilen. Kein Feuilleton, das nicht täglich über die new social media schreibt.
Die Nutzerzahlen erzählen von einer anderen Realität. Nach einer Harvard-Studie aus diesem Jahr generieren 10% der Twitterer 90% des Contents. 50% der Benutzer aktualisieren ihre Seite nur alle 74 (!)Tage, die andere Hälfte nach der Anmeldung nie wieder.
Man mag auf den Gedanken kommen, dass der “white noise” (so nennt ein englischer Kulturkritiker diesen endlosen Sums über die falschen Themen), der von braven Buchblättern mangels eigener Inhalte produziert wird, eine recht klug lancierte Web.2.0-Twitter-Unternehmensstrategie zur Markenbildung ist. Kostenfrei.

Aber für Zynismus sind die Zeiten schlecht im Buchgeschäft, wie man lesen kann. Der Marketing Consultant Damien Horner, der die Bookaholics-Kampagne erfunden hat, ruft seinen Kritikern unter den Verlegern zu:
“At this point all I would ask is that people suspend their cynicism and allow the next stage of the development process to happen.”
Wenn Sie jetzt immer noch lesen, gehören Sie zur Gruppe derer,  die aus diesem development process beiseite treten möchten, Ihnen sei für die Sommerfrische eines der schönsten Reiseabenteuerbücher der Literatur empfohlen: “Die Argonauten auf der Kosmobahn”, das mir vor vielen Jahren ein bekennender Bookaholic ans Herz legte.
Julio Cortázar und seine Frau Carol Dunlo reisten 1982 im VW-Bus von Paris nach Marseille. Die Forschungsreise unterlag einer einfachen Regel: Sie durften die Autobahn nicht verlassen und mussten auf allen 65 Parkplätzen der Autobahn Halt machen, und auf jedem zweiten, egal wie hässlich, übernachten, “Buchtenschippern in diesem Archipel der Parkplätze”. Das Logbuch dieser Reise erschließt eine fremde Welt in der bekannten, der Weg wird zum  Ziel, und die Erkundung ist – wie bei allen großen Expeditionen – auch Selbsterkundung.
Das Buch ist bei Suhrkamp erschienen und nicht mehr lieferbar. Vielleicht eröffne ich für die Dauer der Sommerferien ein Twittergeschäft (sagt man so?) und funke das Buch in Abschnitten von 140 Zeichen an die Welt der Leser. Kostenfrei.

gründete 1994 The Marsh Agency zusammen mit seiner Frau Susanna Nicklin.
Zu Beginn vertrat die Agentur im Schwerpunkt die Übersetzungsrechte für britische und kanadische Literaturagenten und Verlage, erwarb sich rasch einen sehr guten Ruf und vertrat seit Ende der neunziger Jahre selbst Autoren und Autorinnen auf dem internationalen Markt, darunter  Kate Atkinson, Iain Banks, Simon Beckett,  Emma Donoghue,  Jonathan Safran Foer, Margaret Forster, Jonathan Lethem, Vikram Seth, Anita Nair, Ben Okri.
Paul Marsh starb am Sonntag, dem 5. Juli,  überraschend in Mailand, wo er sich zu einer Verlagsreise aufhielt.
Ein begeisterter Büchermensch, ein passionierter Profi im Literaturgeschäft, der seinen Autoren, Gesprächs- und Geschäftspartnern fehlen wird.

Der Erzählungsband “Sarajevo Marlboro” erschien erstmals 1994 – noch während der Belagerung von Sarajevo. Jergovic (auf das c gehört ein accent égu, was die Sonderzeichen hier nicht hergeben), geboren 1966,  lebte als bosnischer Kroate zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre in Zagreb.Sarajewo
In den fünfzehn Jahren seither sind von ihm – in viele Sprachen übersetzt – große Romane erschienen, zuletzt in Deutschland 2008 “Das Walnusshaus” (Schöffling). Die Erzählungen führen also gewissermaßen an den Anfang des Schriftstellers Jergovic zurück. Des  Schriftstellers vielleicht – als Reporter, Lyriker, politischer Kommentator und Kritiker war Jergovic vorher längst bekannt und international renommiert.

Dass hier jemand in der lyrischen Genauigkeit geschult ist, merkt man der Sprache dieser Erzählungen an, auf die ohne Ausnahme die Beschreibung eines Kritikers passt: “Das Debut als Meisterwerk”.
Im Gravitationszentrum jeder der Texte steht eine alltägliche Kleinigkeit, eine scheinbar belanglose Nebensächlichkeit, die in einer Welt von Krieg und Terror vermeintlich keine Bedeutung haben oder generieren kann. Rakusa hat in der NZZ über “Sarajevo Marlboro” geschrieben: “die schmerzliche, wilde, anrührende, poetische, sinnliche Kraft des Details” und trifft damit sehr schön das poetologische Verfahren dieser Erzählungen, die einen Lesesog entfalten, der unheimlich ist angesichts der Grausamkeit, der kühlen Leere und Verzweiflung, von der sie erzählen. Jeder Erzählbogen ist über einem zerbrechlichen Detail  – einem Kaktus, dem Klingeln der Straßenbahn oder einer Schachtel Zigaretten – , gespannt, das in einer Welt, die jede Erwartung und jede Regelhaftigkeit eiskalt unterläuft noch die letzte Gewähr für das Dasein bietet – oder zumindest die Erinnerung an ein unversehrtes Leben.
Der Krieg, den wir medial präsentiert und in appetitlichen Häppchen serviert bekommen haben, schnurrt in diesen Chiffren zusammen auf sein monströses Maß. Der Alltag bietet keine Normalität mehr, er ist gespenstisch, von Zufällen bestimmt, irrational und mörderisch. Lakonie ist hier keine Attitüde, sondern Jergovis Sprache innewohnend – als Haltung, um es auszuhalten.

Miljenko Jergovic: Sarajevo Marlboro, Erzählungen. Frankfurt am Main: Schöffling & Co. 2009, 195 Seiten.
ISBN 978-3-89561-392-0. Aus dem Kroatischen (fabelhaft übersetzt) von Brigitte Döbert.

Arbeitet man in einem Buchverlag, geht der Tag so los:
Reinkommen, Computer anmachen, Verkaufszahlen vom Vortag scannen. Läuft’s gut, die Zahlen dem Vertrieb reinrufen, läuft’s schlecht, ruft der Vertrieb sie einem rein, bevor der Kaffee in der Tasse ist.
Ungleich anregender ist die Statistik im eigenen Betrieb, denn hier gibt es neben Klicks und Seitenimpressionen und Kontoauszügen ein tatsächlich interessantes Tool: die Auflistung der “Suchwörter, mit denen Ihre Seite gefunden wurde”. Ein Blick darauf am Morgen und man ist au courant.
3 verschiedene Suchanfragen am gleichen Tag, alle in dem Tenor: “Peter Müller Kotzbrocken” oder “Peter Müller soll weg” (Der Eigenname wurde von mir in diesem Beispiel geändert. Sie sollten ihn jetzt eigenständig durch den Namen eines Münchener Verlagsleiters ersetzen)  Die Suchen lassen auf einen eskalierenden Dissens im Umfeld dieser Person schließen.
Sehr beliebt auch die Kombination “Oskar Müller Geschmack” (Auch hier bitte den Eigennamen durch den Namen eines bekannten Literaturlektors ersetzen). Da hat der Kollege seine Ablehnung nicht ausführlich genug begründet.
Nach der Veröffentlichung von Shortlists geht es Minuten später los: “Wer zum Teufel ist Walter Kappacher “? “Wo gibt es Infos zu diesem Noname Kappacher”? (Diese Zitate sind echt.)
Die Menschen suchen nicht einfach nach Informationen, Dienstleistungen oder Texten. Sie sprechen mittels ihres Suchfeldes, formulieren vollständig irrationale Anfragen und legen dabei ihre Intentionen und Gefühle ganz entspannt offen, im Nirwana des Internets merkt’s ja keiner. Und die Wut muss halt irgendwo raus und der Frust ja auch.
Was sucht ein User, der eingibt: “Literaturhaus Hamburg Lesung Kappacher war peinlich und leer”? (Der Name ist jetzt wieder nur ein Beispiel!)
Einen Gesprächspartner, vermute ich.
Am tiefsten aber erstaunt mich der Gleichtakt der Gehirne. Eine Suchanfrage, die ein Jahr lang aus dem ganzen weltweiten Internet kein einziges Mal aufgetaucht ist, wird an einem Tag plötzlich zehn Mal verwendet. Und ich denke an dieser Stelle nicht an “Michael Jackson”.
Die Welt ist eng und die Google-Suchmaske ihr Beichtstuhlfensterchen.

guibertDen deutschen Lesern ist der franko-kanadische Zeichner Emmanuel Guibert bekannt: Die Edition Moderne hat die herausragende dreibändige Graphic Novel “Der Fotograf” vorgelegt – Berichte aus Afghanistan.
Nur acht Jahre hat es gedauert, bis “Alan’s War” aus dem Französischen übersetzt wurde und im letzten Herbst endlich in den USA erschienen ist.
In einer Anekdote erinnert Alan an eine orale Tradition der Pygmäen: Jemand wirft einen Begriff, ein Wort, in die Runde, wie zum Beispiel: Liebe oder Krieg, und ein Anderer beginnt seine Geschichte mit der einleitenden Formulierung: Love? It’s like this:
Besser könnte man die Erzählhaltung dieser Graphic Novel nicht beschreiben. Der Autor traf Alan Cope Anfang der Neunziger in Frankreich. Sie lernten sich zufällig kennen und gerieten in ein Gespräch, das bis zu Alans Tod 1999 währte. Alans Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg hat Emmanuel in einem Buch aufgehoben – bewahrt und bearbeitet. Die narrative Struktur hat er nicht verändert: Die Erinnerung an die Vergangneheit ist hoch subjektiv ausgefallen, die Assoziationen, Wahrnehmungen und Sprünge sind geblieben, wenn sich auch Autor und Erzähler trotzdem sorgfältig um historische Richtigkeit in den Details gekümmert haben.
Alan Cope war ein einfacher amerikanischer Soldat, der im Februar 1945 nach Frankreich kam. Vorher durchlief er beinahe zwei Jahre in Ausbildungscamps, wartend in öden Kasernenlandschaften. Als er dann nach Europa  kommt, ist der Krieg abwesend und auf unheimliche Weise anwesend zugleich. Keine blutigen Heldenschlachten, sondern ein surrealer Alltag, der nach strikten Regeln abläuft. Schlafen, Essen, nächster Tag. Die Soldaten sehen  Frankreich hauptsächlich durch die Sehschlitze ihres fahrenden Panzerfahrzeugs. Der Befehl lautet, in die Tschechoslowakei zu fahren, was sie tun, und irgendwann ist der 8. Mai. Nach dem Krieg bleibt Alan in Europa, die Verstörung, die De-territorisierung lässt sich nicht einfach abschütteln.
Die Geschichte dieses Private Cope ist an der Oberfläche denkbar gewöhnlich, ereignislos nachgerade in der Perspektive des Kriegsgeschehens. Es ist Guiberts Inszenierung und Form, die das Buch zu einem Erlebnis machen. Er arbeitet mit feinen Linien, durchgängig schwarz-weiß, seine Tuschtechik ist fabelhaft. Er kreiert Oberflächen und Strukturen, die manchmal unscharf aus dem Gedächtnis aufzutauchen scheinen, und an anderen Stellen Genauigkeit, Tiefenschäfe und fast fotografische Qualität erzeugen. Dem sprunghaften Erzählen entspricht der Mut, Leerräume auszuhalten und stehen zu lassen. Die Zeichnungen sind collagiert mit faksimilierten Briefen und Fotos, ohne dass der Anspruch durchschimmert, sie möchten Geschichte authentifizieren. Die Papiere waren eben auch Bestandteile dieses Gedächtnisses.
Bei aller Privatheit dieser Erzählung geht der Autor äußerst diskret mit seiner Figur um. Dem Leser bleibt ein wohltuender Abstand, ein Raum, in dem sich die Kraft der Bilder entfalten kann.

Emmanuel Guibert: Alan’s War. The memories of G.I. Alan Cope, New York: First Second 2008, 331 Seiten, ISBN 978-1-59643-096-9. Die Originalausgabe erschien 2000 in Frankreich unter dem Titel “La Guerre d’Alan”. Die deutschen Ausgabe wird im Verlag edition moderne publiziert.

Ungenaue Protokolle VI-XBachmann_Zitat_05

VI
Die Welt der schönen Dinge
gelingt nicht – Verallgemeinerungskitsch
Die Tücke des Textes: kein Bild von den Flüchtlingen.
sehr ärgerlich, der Wunsch eines kollektiven Ich
Ehrenwertes Thema.

Die Leute sprechen so wie wir.

VII
Fotoeffekte glänzen an der Oberfläche.
Es gibt tolle, es gibt kühne – und es gibt tollkühne Köpfe und Körper.
Ich weiß nicht, was mir der Text erzählen will.

Quecksilber bringt die Wahrheit ans Tageslicht
erst am Ende gelüftet.
Ich hoppel da so hinterher, ich glaube ihm alles.

VIII
Hinter der Wand bin ich nicht in jedem Fall überzeugt.
Leerstelle kippt um in Fremdenfurcht, ein literarisches Kuriositätenkabinett
Ironie arbeitet eben mit Klischees.

Seien sie nicht so abgebrüht!

IX
Bis dass der Tod die Schraube nicht noch extra anziehen muss.
Ich glaube, ich kann ihnen weiterhelfen
Ich habe das aus dem Bauch heraus gelesen und glaube dem Text jedes Wort
Ich bin sowas von gespannt.
Und welche Krankheit hat diese Frau überhaupt?

X
zeitgenössisch und unspektakulär,
pannen-, aber auch spannungsfrei,
etwas unheimlich, zu locker, sehr präzise,
so glatt und genau,
sehr klar und glaubwürdig,
sorgfältig und einfühlsam.

Auszeit!

Ungenaue Protokolle III-V

III
Wo viel Licht ist
aus dem Reich der Geister und Toten.
Auf der Verwandlungsebene wahnsinnig spannend:
die erzählerische Ökonomie des Textes.
Hier rächt sich mein massenhafter Konsum,
bis ich das gemerkt habe, spannend ist ja wohl subjektiv

Also mir ist das zu mechanisch.

IV
Freude über das sprachliche Handwerk, Fifty Blues
Zwischen Gott, dem Clown und dem Psychoanalytiker,
das mäandert so herum
Die Existenzprobleme eines gerade 50 Jahre alt gewordenen Mannes
schießen ineinander voller Spassettln und Klischee

Da ging es mir dreckiger.

V
Opfer seiner selbstgewählten einfachen Mittel
Heimgehen: interessante Konturen durch deutsche Biederkeit.
Spagatgefühl und Rollenprosa, die eine Weile fesselt

Das innerdeutsche dialektale Erlebnis
ist nur ein Aufhänger.

Ungenaues Protokoll II

Das typische Kafka-Vokabular,
formal schön, vordergründig inszeniert
zwischen Viktor und dem Mann mit der Uhr;
expressionistische Züge – keine eigene Stimme.

Als fortgeschrittene Leser können wir uns nahe sein.
All das unterschreibe ich.
Mir hat das äußerst gut gefallen.

Ungenaues Protokoll I

Blätterliebe, eine Abdominalgeburt
Ein lustvolles Auf-der-Stelle-Treten.
Merkmal einer artifiziellen Sprache:
uralte magische Tradition,
nicht ganz unanstrengend, habe ihn auch genervt.
Während das passiert, entsteht eben Text.

Nichts nervt mehr, als Humor, den man nicht teilt.

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